Eine einzige Zeile in Virginia Giuffres posthumem Memoir Nobody’s Girl: A Memoir of Surviving Abuse and Fighting for Justice, veröffentlicht am 21. Oktober 2025, ließ Leser weltweit erstarren: „Prince Andrew glaubte, Sex mit mir sei sein Geburtsrecht.“

Die Passage beschreibt Giuffres angeblichen ersten sexuellen Übergriff durch Andrew im Jahr 2001 in Ghislaine Maxwells Londoner Townhouse, als sie 17 Jahre alt war. „He was friendly enough, but still entitled—as if he believed having sex with me was his birthright“, schrieb Giuffre, die das Gefühl hatte, Andrew sehe ihre Ausbeutung als royales Vorrecht. Das Memoir, 400 Seiten stark und von Amy Wallace mitverfasst, erwähnt Andrew 88 Mal und schildert drei angebliche Übergriffe – in London, New York und auf Epsteins Little Saint James.
Die Zeile traf Buckingham Palace wie ein Blitz. Nur Tage nach der Veröffentlichung verzichtete Andrew am 17. Oktober 2025 auf seinen Titel als Duke of York; König Charles III entzog ihm am 30. Oktober alle verbleibenden Ehren. Giuffre, die am 25. April 2025 im Alter von 41 Jahren Suizid beging, hatte das Buch als letzte Waffe gegen die Mächtigen konzipiert. Co-Autorin Wallace sagte der BBC: „Virginia wusste, dass diese Worte überleben würden.“
Das Memoir wurde zum globalen Bestseller, mit 5,2 Millionen X-Posts unter #NobodysGirl (78 % Unterstützung). Es verstärkte den Druck auf die Epstein Files Transparency Act, die am 19. Dezember 2025 vollständige Aktenfreigabe verlangt. Giuffres Satz – ein Vorwurf an königliche Arroganz – wurde zum Symbol: Macht schützt nicht vor Wahrheit, sondern macht sie nur lauter.
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